Samsung Galaxy Edge: Phablet macht Tablets Konkurrenz

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Samsung Galaxy

Die Zeiten in denen man ein Smartphone und ein Tablet besaß, könnten bald vorbei sein. Phablets, wie das Samsung Galaxy Edge, bieten die perfekte Mischung aus beidem. Ein Grund mehr sich das Smartphone mit „Edge-Bereich“ mal genauer anzuschauen.

Gebogenes Display? Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Das iPhone 6 machte kurz nach seiner Veröffentlichung im September Schlagzeilen damit, dass es sich angeblich beim Tragen in der Hosentasche verbiegen soll. Das gebogene Display des neuen Samsung Galaxy Edge ist hingegen gewollt.

An das Display schließt sich am rechten Rand ein 160 Pixel großer Bildschirm an, der „Edge-Bereich“. Er zeigt Benachrichtigungen von Facebook und Twitter oder informiert mit aktuellen Wettermeldungen. Durch die Berührung des Edge-Bereichs, der bequem mit dem Daumen erreicht werden kann, werden weitere Leisten aktiviert, die einen Schnellzugriff auf bestimmte Apps oder die Taschenlampe ermöglichen.

Im Produkttest von COMPUTER BILD machte das Samsung Galaxy Edge auf die Tester einen guten Eindruck. Sie sahen die Idee mit dem seitlichen Displaybereich nicht nur als Hingucker, sondern auch als nützlichen Zugriff auf die Lieblingsfunktionen an. Neben hohem Arbeitstempo überzeugte es auch mit dem 525 ppi scharfem Display. Mit 5,6 Zoll gehört das Smartphone bereits in die Kategorie der Phabblets. Das Kofferwort setzt sich zusammen aus Smartphone und Tablet und wird für internetfähige Handys verwendet, die größer sind als 5,2 Zoll.

Video: Das Samsung Galaxy Edge im Test

Preiskampf auf dem Tablet-Markt

Nicht nur optisch, sondern auch preislich kann das Phablet durchaus mit einem Tablet mithalten. Beim Anbieter 1&1 ist es bereits ab 149,99 Euro zuzüglich Vertrag mit monatlichen 44,99 Euro zu erhalten. Diese Preise und die umfangreichen Funktionen der neuen Phablet Generation, machen den Kauf eines Tablets – zusätzlich zum Smartphone – für viele Nutzer überflüssig. Hinzu kommt, dass viele ihr Tablet nur zu Hause nutzen und nicht unterwegs dabei haben, sodass das Gerät länger geschont wird.

Zudem beschränkte sich der technische Fortschritt bei den Tablets in den letzten Jahren meist nur auf leichte Optimierungen bei der Hardware, während die Grundprinzipien gleichblieben. Daher werden immer häufiger Phablets anstelle des Tablets benutzt oder alte Modelle nicht mehr so schnell ersetzt. Das zeigen auch die rückläufigen Tablet Verkaufszahlen.

Achtung aufgepasst!
Erstmals seit der Erhebung der Daten im Jahr 2010, waren die Umsätze auf dem Tablet-Markt im vierten Quartal 2014 rückläufig. Nur Apple verkaufte weiterhin und konnte sich so als klarer Marktführer in diesem Bereich von der Konkurrenz absetzen.

Bildrechte: Flickr phablets Maria Elena CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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