Neue Generation von Hobbyfotografen

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Ein Paar fotografiert sich im UrlaubDas Thema Fotografie hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Ging es früher vor allem darum, schöne Urlaubsfotos zu machen, setzen die Menschen heute auf zwei verschiedene Arten von Fotos: Alltagsschnappschüsse und hochwertige Fotografie.

Ersetzt das Smartphone die Kamera?

Schnappschüsse wurden durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones ermöglicht. Diese enthalten heutzutage schon sehr brauchbare Kameras und sind in den letzten Jahren für fast jeden erschwinglich geworden – sogar kleine Videos lassen sich aufnehmen. Sein Handy hat jeder immer dabei und so ist es prädestiniert für eine spontane Aufnahme von schönen Alltagssituationen. Schnell lassen sie die Fotos dank des mobilen Internets auf Facebook und Instagram mit den Freunden teilen. Durch diesen Umstand ist aber der Absatz günstiger Digitalkameras in den letzten Jahren merklich zurückgegangen. Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erlebte der Absatz von Digitalkameras in Deutschland 2008 seinen Höhepunkt. Seitdem ist er kontinuierlich gesunken. Im Jahre 2013 wurden nur mehr als 6,1 Millionen Stück abgesetzt. Dieser Wert liegt sogar unter dem des Jahres 2005 als Smartphones auf dem deutschen Markt noch gar keine Rolle spielten.

Achtung aufgepasst!
Auffällig ist aber, dass im Gegensatz zu den kleinen und kompakten Digitalkameras der Absatz an hochwertigen Spiegelreflexkameras im selben Zeitraum kontinuierlich gestiegen ist. Auch mit Beginn des Smartphone-Zeitalters sind die Zahlen nicht eingebrochen. Nach Angaben der GfK wurden im Jahre 2006 etwa 500.000 digitale Spiegelreflexkameras abgesetzt. Bereits 2012 hatte sich diese Anzahl mit 1.050.000 verkauften Modellen allein in Deutschland verdoppelt.

Präsentation von Fotos

Auch der Umgang mit Fotos hat sich verändert: Schnappschüsse werden vor allem im Internet mit Freunden und Bekannten geteilt. Besondere Schätze aber werden gerne als Dekoration für die Wohnung verwendet. Statt anonymer Bilder zieren immer öfter eigene Fotos die Wände im Wohn- oder Schlafzimmer. Lange schon werden sie zur Präsentation nicht mehr in einfache Rahmen gesteckt. Stattdessen lassen sie sich von online Anbietern wie Bilder.de auf Acryl- oder Hartschaumplatte drucken und so besonders edel in der Wohnung präsentieren. Ob schöne Bilder aus der Umgebung, vom Haustier oder aus dem letzten Urlaub, mit einer so individuellen Dekoration ist das Gesprächsthema beim nächsten Kaffeeklatsch oder Dinner mit Freunden gesichert. Wer mehr Bilder unabhängig von Laptop oder Smartphone präsentieren möchte, lässt Fotobücher drucken. Diese können deutlich platzsparender im Schrank verstaut werden als herkömmliche Alben. Auch hier stieg der Absatz von 2007 bis 2013 deutlich an. Wurden im Jahr 2007 1,7 Millionen Bücher bestellt, waren es letztes Jahr knapp acht Millionen.

Bildquelle: gpointstudio – shutterstock.com

 

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