Bowle selber machen – so funktioniert der neue Sommertrend

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Pinke Bowle auf dem Gartentisch serviert

Bowle selber machen ist nicht schwer. Herrlich anzusehen in einem kugelartigen Gefäß und super lecker lädt sie zum Trinken ein, besonders an heißen Tagen ist das kühle Getränk ein wahrer Genuss.

Was ist eine Bowle?

Die Bowle ist ein gekühltes Getränk, welches aus verschiedenen Zutaten gemixt wird. Eine Grundzutat ist oft Weißwein in Kombination mit geschmacksintensivem Obst. Die Bowle wird oft mit dem Punsch verwechselt, der wird jedoch heiß getrunken. Einzige Ausnahme ist die Feuerzangenbowle, denn die wird heiß getrunken, besonders gerne in der kalten Jahreszeit und auf Weihnachtsmärkten.

Eine Bowle wird in einem runden, kugeligen Glasgefäß serviert. Das Getränk wird mit einer Schöpfkelle in Gläser gefüllt und kann anschließend getrunken werden. Eine Kuchengabel, ein Teelöffel oder ein Pieker kann helfen, um die Früchte zu verzehren. Je nachdem, wie lange die Früchte in der Bowle lagen, enthalten sie viel oder weniger viel Alkohol.
Die allererste Bowle wurde vermutlich 1417 getrunken. Ein entsprechendes Schriftstück wurde in der Klosterbibliothek zu Fulda gefunden. Diese Bowle enthielt Wein, Honig, Fichtennadeln und Rosenblüten.

Achtung aufgepasst! Das Wort Bowle stammt vom englischen Wort „bowl“ ab, übersetzt heißt bowl Napf / Schüssel.

 

Welches sind die Standard Zutaten für eine Bowle?

In eine typische Bowle gehören folgende Standard Zutaten:

  • Weißwein
  • Aromatische Früchte
  • Und / oder Kräuter
  • Sekt

Je nach Rezept können die Früchte auch in hochprozentigen Alkohol, wie z.B. Rum, Gin oder Wodka eingelegt werden.
Oft sind die Früchte farblich mit den Getränken abgestimmt. Eine „gelbe Bowle“, in der nur gelbe und ganz helle Früchte enthalten sind, wie Ananas, Pfirsiche, Mandarinen. In einer roten Bowle, die Rot- statt Weißwein enthält machen sich Kirschen und Beerenfrüchte hervorragend.

Eine weitere Variante wäre eine grüne Bowle mit Waldmeisterbrause, Kiwi und grünen Weintrauben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einfach Bowle selber machen und Lieblingszutaten verwenden. Zu Halloween könnten in einer alkoholfreien Bowle Glubschaugen (Süßigkeiten) schwimmen, das finden Kinder besonders gruselig.

Bowle kann genauso so gut alkoholfrei hergestellt werden. Es gibt viele alkoholfreie Rezepte.
Weitere Bowlevarianten enthalten z.B. Vanilleeis.
Bowle- Klassiker sind z.B. die Maibowle (mit Waldmeister und Erdbeeren), Altbierbowle (mit Altbier), Kullerpfirsich- Bowle (mit Pfirsichen) ….

Video: Erdbeerbowle selber machen

Bowle, aber bitte schön gekühlt

Eine Bowle muss perfekt gekühlt sein, damit sie am Besten schmeckt. Dafür sollten alle Zutaten gut gekühlt sein. Die eingelegten Früchte sollten über Nacht ebenfalls in den Kühlschrank. Eiswürfel aus Wasser oder Saft (der idealerweise im Rezept schon enthalten ist) kühlen die Bowle zusätzlich und sehen gut aus.

Gefrorene Kühlakkus können unter und um das Bowlegefäß gelegt werden, sieht nur leider nicht mehr ganz so schön aus.

Ein alter Hausfrauen Tipp: Wasser in einer Pfanne einfrieren und das Bowlegefäß anschließend auf die Pfanne stellen.
Auch hier heißt es: Not macht erfinderisch.
An nicht allzu warmen Tagen, reicht sicher das normale Kühlen in Kombination mit Eiswürfeln hervorragend aus.

Bowle- der neue (alte) Sommertrend

Mit wenigen Zutaten lässt sich eine leckere Bowle selber machen und zwar ganz nach dem eigenen Geschmack. Bowle selber machen ist kinderleicht und geht relativ schnell.
Während der 50er- 70er Jahre war die Bowle schon einmal sehr beliebt und wurde besonders gerne auf Feiern getrunken.
Titelbild: ©istock.com – pilipphoto

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