Urlaub daheim – Ostdeutschlands schönste Ecken

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Auch im Herbst ist Dresden eine Reise wert

Auch im Herbst ist Dresden eine Reise wert

Zwischen Erzgebirge und den Stränden der Ostsee wartet der Osten der Republik mit einer Fülle an Sehenswürdigkeiten und Naturjuwelen auf. Zackige Felswände, feinsandige Strände und pulsierende Metropolen machen die „schönste Zeit des Jahres“ zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Rund um Dresden – Elbsandstein und Frauenkirche

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden macht mit ihren historischen Bauten ihrem Beinamen „Elbflorenz“ alle Ehre. Semperoper, Zwinger und Frauenkirche bilden das Triumvirat der Metropole und nicht nur mit dem Fürstenzug hat sich der ehemalige Kurfürst August, genannt „der Starke“ ein Denkmal gesetzt. 23.000 Fliesen ergeben hier auf 102 Metern Länge das größte Porzellanbildnis der Erde. Als „Goldener Reiter“ thront er auf der anderen Elbseite und im Zwinger wird seine private Sammlung aus wertvollem Meißner Porzellan ausgestellt. Weiter flussaufwärts erheben sich die bizarren Formationen des Elbsandsteingebirges. Von den schwindelerregenden Brücken der Bastei blickt man auf den behäbigen Strom und passionierte Kletterer sollten sich an den Routen des Lilien- oder Königstein versuchen.

Von Hexen und Wanderwegen

Dichte Wälder, plätschernde Flussläufe und uralte Sagen und Legenden machen den Harz zu einem attraktiven Reiseziel. Seine höchste Erhebung ist der 1141 Meter hohe Broken. Im Winter zumeist romantisch verschneit, bietet er in den Sommermonaten ein herrliches Panorama auf die Waldberge. Auf seinem Gipfel sollen sich nach altem Aberglauben alljährlich zur Walpurgisnacht Hexen und Zauberer versammeln. Auf gut 100 Kilometern schlängelt sich der „Harzer-Hexen-Stieg“ durch das Mittelgebirge und trifft auf die Schienen der Rübelandbahn. Freunde nostalgischer Bahnfahrten und Familien mit Kindern dürfen mit ihr einen Ausflug durch stimmungsvolle Landschaften und pittoreske Dörfer unternehmen. Weniger verklärt, aber nicht minder interessant ist der „Harzer Grenzweg“. Entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze geht es beispielsweise zum Freilandgrenzmuseum bei Sorge.

Deutschlands Sonnenbank: Die Ostseeinsel Usedom

Im äußersten Nordosten der Republik liegt die sonnenreichste Region des Landes. Durchschnittlich 2000 Stunden scheint sie auf die Strände, Seebrücken und historischen Bauwerke der Insel Usedom. Vor den drei Kaiserbädern Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf verläuft eine 12 Kilometer lange Strandpromenade bis nach Polen. Sie ist die längste ihrer Art in ganz Europa. Ein weiteres Superlativ liegt vor dem Seebad Heringsdorf. 508 Meter weit ragt die Seebrücke vom Strand in die azurblauen Fluten der Ostsee hinaus und bietet gerade in den Abendstunden herrliche Ausblicke auf die historische Bäderarchitektur am Ufer. Einen Spaziergang der besonderen Art kann man barfüßig im Buddenhägener „Wald der Sinne“ erleben.

Einsame Landschaften und viel Kultur

Ostdeutschland offeriert seinen Besuchern Ausflugsziele und sportliche Herausforderungen für jeden Geschmack. Ohne eine lange Anreise können so Naturliebhaber und historisch Interessierte auf ihre Kosten kommen und geheimnisvolle Kleinode wie den Gespensterwald bei Heiligendamm entdecken. Ein Urlaub im östlichen Deutschland lässt das so vertraut geglaubte Heimatland jeden Tag neu entdecken.

Bildquelle: © Sabine Kipus – Fotolia.com

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