Hier feiern die Stars – Was ist das Burning Man Festival?

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DJ bei einem Outdoor Festival

Aufmerksame Leser aktueller Zeitschriften oder Fernsehsendungen werden sich bereits gefragt haben: Was ist das BurningMan Festival? Vor allem in den Sommermonaten ist dieses besondere Fest, auf welchem die Stars und Sternchen ausgiebig feiern, in aller Munde.

Darum geht es beim Festival

Dass die Bezeichnung „Burning Man“ nicht ohne Grund gewählt wurde, liegt auf der Hand. Der einprägsame Name stammt von dem Brauch, jedes Jahr eine Figur anzuzünden und abzubrennen. Immer sieht diese Statue ein wenig anders aus. Das gesamte Festival dauert ganze acht Tage und findet stets von Ende August bis Anfang September statt. Der US-Bundesstaat Nevada ist der Ort, an welchem das rauschende Fest veranstaltet wird.

Achtung aufgepasst! Die Black Rock Wüste bietet eine ausgefallene Kulisse für durchtanzte Nächte im warmen Wüstensand.

Während es bei dem Festival ursprünglich um eine große Kunstausstellung ging, wurde es über die Jahre mehr und mehr zu einem Ort von exzessiven Partys und dient als Mittel zur Selbstdarstellung berühmter sowie wohlhabender Menschen.

Die bewegte Geschichte von Burning Man

Der Begründer des Festivals hieß Larry Harvey und hat die Veranstaltung in einer Phase tiefster Verzweiflung aufgrund von Liebeskummer ins Leben gerufen. Heute weiß allerdings niemand mehr genau, ob dieses Gerücht überhaupt stimmt, oder doch der Effekthascherei dient. In den Anfängen des Festivals waren gerade einmal rund 20 Menschen da, um mit Harvey gemeinsam zu feiern. In jedem darauffolgenden Jahr stiegen die Teilnehmerzahlen allerdings rasant an. Das Jahr 1990 war ein schwarzes Jahr für das Burning Man Festival. Damals wurde das Verbrennen aus Gründen der allgemeinen Sicherheit offiziell verboten. Aus diesem Verbot ergab sich die Verlegung des Festivals von San Francisco in die Black Rock Wüste – wo die Party seitdem steigt.

Video: Burning Man

Das Burning Man Festival heute – ein rauschendes Fest

Von rund 70.000 Menschen wird das Festival jedes Jahr zur Sommerzeit besucht.

Die Statue, welche in den 90ern zu einem Verbot geführt hatte, gibt es auch heute noch.

Sie steht inzwischen auf einem hohen Podest, damit jeder Einzelne der abertausend Besucher das brennende Spektakel bewundern kann. Da die Nachfrage nach Tickets seit Jahren sehr hoch ist, werden die Karten nur noch per Losverfahren vergeben. Der Schwarzhandel mit ergaunerten Tickets blühte jahrelang, wurde inzwischen jedoch durch eine verpflichtende Registrierung der Teilnehmer unterbunden.

Die wichtigsten Daten des Festivals in einem kurzen, nach Jahreszahlen geordneten Überblick:

  • 1986: Harvey und James brennen zum ersten Mal einen hölzernen Mann ab
  • 1996: Erstmalig steht der Burning Man auf einem Podest
  • 2003: Hunde werden offiziell verboten
  • 2007: Die Figur fängt ganze vier Tage zu früh Feuer, in Folge einer Brandstiftung
  • 2010: Die Teilnehmerzahl übersteigt die Marke 50.000
  • 2014: Der Burning Man steht zum ersten Mal seit 1996 wieder auf dem Boden

Das Festival ist einmalig auf der Welt

Zuerst war das Fest vielleicht nur aufgrund des brennenden Mannes bekannt. Heute macht es vor allem wegen der Partyexzesse seiner berühmten Besucher Schlagzeilen. Dass in Nevadas Wüste viel Alkohol fließt und der eine oder andere Star die Geschehnisse lieber schnell vergessen will, ist längst kein Geheimnis mehr.

Titelbild: ©iStock – ViewApart

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