Boxer Braids: Ein neuer Trend wird sehr beliebt bei vielen Stars

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Sportliche Frau mit Boxer BraidsKim Kardashian hat schon am Anfang des neuen Jahres den Frisurentrend für 2016 gesetzt: Viele Stars tragen wieder Zöpfe!

Vom Gym auf den Catwalk: Boxer Braids erobern die Modewelt

Früher sah man sie nur an den harten Sportlerinnen. Box Stars wie Regina Halmich oder Susi Kentikian bestritten ihre großen Kämpfe mit eng anliegenden geflochtenen Zöpfen, um den Gegnerinnen mit den eigenen Haaren keine Angriffsflächen zu bieten. Solche Frisuren sehen auch nach äußerster Beanspruchung im Sport noch passabel aus, Schweiß und Anstrengung können ihnen nichts anhaben. Nun haben die Promis den Look für sich entdeckt. Kim Kardashian war eine der ersten, die zum Jahresbeginn auf Feiern und Empfängen mit Boxer Braids auftauchte.

Mittlerweile macht ihr ganzer Clan begeistert mit. Auf Instagram kann man heute Nachahmerinnern wie Sängerin Leona Lewis, Fashionmodel Neelam Gill oder Sängerin Rita Ora mit den auf Sport getrimmten Haaren sehen. Model Hayley Baldwin und Schauspielerin Ashley Tisdale zählten schon länger zu den Anhängerinnen der zwei Zöpfchen. So war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis nun die Models der Berliner Fashion Week ihre Kollektionen mit Boxer Braids präsentierten.

Boxer Braids – gar nicht so neu

Wie viele Modetrends haben auch Boxer Preetz ihre Geschichte und sind in Wahrheit gar nicht so neu. Tatsächlich sind sie eine Mischung aus den weniger straffen guten alten Pigtail-Zöpfchen mit den aus Afrika stammenden Cornrows und dem klassischen französischen Zopf. Das erklärt sich aus ihrer Geschichte im Sportbereich. Hier ging es den Trägerinnen darum, die praktischen Aspekte mit der speziellen Energie, die der Look ausstrahlt, zu kombinieren. Ein eigener Modetrend sollte ebenso wenig geschaffen werden wie ein bestimmter Typ. Deswegen kann auch so gut wie jede Frau mit entsprechender Haarlänge Boxer Braids tragen. Nach wie vor natürlich auch gerne immer noch beim Sport. Die praktischen Vorteile überwiegen: Fettiges Haar bleibt unbemerkt und die lästigen kleinen und kurzen Häärchen werden einfach mit eingeflochten.

Video: How To: Dutch/French Braid Your Own Hair

Selber machen ist nicht einfach

Wer es einmal ausprobieren will, sich mit Boxer Braids zu zeigen, sollte allerdings vor allem Zeit mit einplanen. Das Flechten ist langwierig und erfordert einige Geduld. Beim Friseur würde man deshalb auch recht viel Geld lassen. Gründliches Haarewaschen und die Anwendung einer Pflegespülung zum Entwirren sind Vorbedingung. Nach dem Trocknen muss das Haar so glatt wie möglich gekämmt werden. Über einen strengen Mittelscheitel wird das Haar nun in gleich große Sektionen geteilt und nacheinander kann die gewünschte Anzahl von Zöpfen geflochten werden, nach derzeitigem Trend eher zwei als vier.

Achtung aufgepasst!
Wichtig: anders als beim klassischen französischen Zopf werden und die Strähnen nicht übereinander, sondern untereinander geflochten. Wer besonders sportlich glänzen will, gibt vorab ein bisschen Haaröl hinzu. Gut gemacht, benötigen die Zöpfe keine weitere Fixierung. Die Boxing Braids können gelegentlich gewaschen werden und halten normalerweise 6-8 Wochen. Länger sollte man sie im Interesse gesunder Haare auch nicht tragen.

Fazit

Mädchenhaft und doch energisch. Praktisch und doch cool. Sportlich und doch elegant. Boxer Braids sind vielseitig, nicht an einen bestimmten Typ gebunden und damit die Modeentdeckung des Jahres! Ob für die berühmten Bad-Hair-Days oder den Top-Event: Mit den Zöpfen aus dem Gym hat man stets das Richtige auf dem Kopf.

Titelbild: © istock.com – Porechenskaya

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