Viel Mode für wenig Geld

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SaisonschlussverkaufSchlendert man dieser Tage durch die Straßen, so prangen in den Schaufenstern überall Wörter wie Sale oder Schlussverkauf. In der Tat ist jetzt eine gute Zeit, ein paar Schnäppchen zu ergattern. Doch nicht immer ist das passende Stück im Angebot dabei. Aber auch online hat man die Chance auf Ersparnis beim Kleiderkauf – und bisweilen mehr Glück.

Sommerschlussverkauf

Offiziell gibt es ihn ja nicht mehr, den Sommerschlussverkauf (SSV). Das entsprechende Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb wurde 2004 reformiert und zwei Paragrafen ersatzlos gestrichen. Seitdem kann der Saisonschlussverkauf zu beliebigen Zeiten stattfinden. Dadurch, dass sich die Kunden allerdings an bestimmte Zeiträume im Jahr gewöhnt haben, werden dieses auch weitestgehend eingehalten. Zumal der Wechsel des Warenangebots noch immer saisonal bedingt ist.

Und die Rechnung geht auf: Der „Spiegel“ stellte in einer Umfrage 2011 die Frage: „Kaufen Sie ihre Kleidung mit Vorliebe im Ausverkauf?“, was die Mehrheit bejahte: 41,5 Prozent sagten, dies treffe eher zu, und 13,5 Prozent gaben an, es treffe vollkommen zu. Der Großteil der Bürger legt also Wert darauf, die Ware zu einem geringeren Preis zu erstehen und so Geld einzusparen.

Achtung aufgepasst!

Aufgepasst!

Ein häufiges Problem beim Schlussverkauf ist, dass bestimmte Teile schon vergriffen oder nicht mehr in der eigenen Größe erhältlich sind. Es gilt also schnell zu sein, auch wenn die Rabatte dieses Jahr geringer auszufallen scheinen. Doch es gibt auch außerhalb von Sales die Möglichkeit, günstiger an bestimmte Kleidungsstücke zu kommen.

Online-Shopping, Gutscheine, Second-Hand

Online Kleidung einzukaufen hat den Vorteil, dass man oftmals Extra-Angebote wahrnehmen kann: Sale-Reduzierungen können etwa mit Gutschein-Codes kombiniert werden, um noch mehr zu sparen, entweder beim Einkaufspreis oder beim Versand. Solche und ähnliche Rabatte, zum Beispiel für bekannte Shops wie Asos, findet man etwa bei Sparwelt.

Gebrauchte Kleidung nicht unbeliebt

Eine weitere Art, Geld beim Kleidungskauf zu sparen, besteht darin, Second Hand einzukaufen, beispielsweise auf dem Flohmarkt oder in einem Second-Hand-Laden. Einer Erhebung von „Sempora Consulting“ aus dem Jahr 2012 zufolge, gaben 46 Prozent der Befragten an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate Kleidung gebraucht erworben zu haben – damit lag Kleidung nach Büchern auf Platz zwei der meistgekauften Gebraucht-Artikel. Darüber hinaus ist gebrauchte Kleidung meist ausgesprochen erschwinglich. Und auch das Internet bietet hierfür tolle Möglichkeiten: Die Seite Kleiderkreisel etwa ermöglicht es den Nutzern, ihre Kleidung online zu präsentieren und zu verkaufen oder zu verschenken. So können gebrauchte Teile von anderen Menschen weiter genutzt werden, und der Wegwerfgesellschaft wird entgegengesteuert.

Bildquelle: Gts – shutterstock.com

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