Smaugs Einöde: Fünf Fakten zum neuen Hobbit-Film

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Fünf Fakten zum neuen Fantasy-Kracher

Von seinen Anhängern bereits sehnsüchtig erwartet, kommt die zweite Episode von Peter Jacksons Hobbit-Triologie am 13. Dezember in die deutschen Kinos. Der Inhalt von „Smaugs Einöde“ ist zwar bereits hinreichend bekannt, doch es sind noch weitere Fakten, die den Film interessant machen.

Smaugs Einöde: Mehr Rechenkraft als je zuvor

Ohne Computeranimationen wären weder „Der Herr der Ringe“ noch „Der Hobbit“ möglich gewesen. Doch bisher war keine Sequenz so aufwendig wie die Animation von Smaug. Jede einzelne Schuppe des Drachen wurde einzeln berechnet. Wegen des enormen Aufwands mussten für die Produktion zahlreiche Hochleistungsrechner neu angeschafft werden.

Smaug hat daneben auch einen menschlichen Darsteller. Es handelt sich um Benedict Cumberbatch, der auch noch eine weitere Hauptrolle spielt: Sauron. Er ist für die Mimik des Drachen und für die Bewegungen seiner Arme verantwortlich, die später digital auf das Computermodell übertragen wurden. Um die notwendige Beweglichkeit zu entwickeln, musste er sechs Monate lang ein hartes Training absolvieren.

Neue Personen verlangen besondere Anforderungen

Die Elbin Tauriel wird von Evangeline Lilly gespielt, die sich wie alle anderen Darsteller intensiv auf ihre Rolle in „Smaugs Einöde“ vorbereiten musste. Dazu gehörte nicht nur das Trainieren im Schwertfechten und Bogenschießen, sondern auch das Erlernen einer eher ungewöhnlichen Sprache.

So musste die Kanadierin im Alter von mehr als dreißig Jahren erneut die Schulbank drücken, um Unterricht in Elbisch zu nehmen. Im Buch kommt die Figur Tauriel gar nicht vor, sie wurde laut Aussage der Autoren entworfen, um mehr weibliche Energie in den Plot zu bringen. Es gibt noch mehr neu entworfene Charaktere in der Verfilmung, darunter neben Elben auch neue kreierte Orks, Menschen und Zwerge.

Der Filmtitel wurde kurzfristig geändert

Als am 17. Dezember 2012 Warner Bros. in einer Presseerklärung den Titel des neuen Films nannte, hagelte es Kritik. „Der Hobbit – Die Einöde von Smaug“ konnte die Fans nicht überzeugen. Sie titulierten die Namensgebung als langweilig, einfallslos und mit einem ironischem Augenzwinkern als „geistige Einöde“.

Widerstand kam dann jedoch überraschend auch noch aus anderer Richtung, denn scheinbar hatte sich keiner der Verantwortlichen vorher mit den Fallstricken der deutschen Grammatik beschäftigt. So oblag es einem Vorstandsmitglied der Deutschen Tolkien Gesellschaft (hier gehts zur Homepage) darauf hinzuweisen, dass der Satz grammatikalisch falsch war – da es sich um eine Person handele, müsste es „des Smaug“ lauten. Besonders peinlich wird dies deshalb, weil Tolkien selber Professor für Sprachwissenschaften war und solche Fehler für unverzeihlich hielt.

Die erste Aufführung des nun also in „Smaugs Einöde“ ungetauften Films fand am 2. Dezember 2013 in Los Angeles statt. Unter dem Publikum fanden sich neben Regisseur Peter Jackson auch zahlreiche weitere Beteiligte, die Begeisterung war nach der Vorstellung groß.

Achtung aufgepasst!
Eine besondere Überraschung hielt die Fluggesellschaft Air New Zealand derweil bereit. Sie ließ eines ihrer Flugzeuge mit einem großen Smaug an der Seite versehen und präsentierte das neueste Mitglied ihrer Flotte passend zur Weltpremiere.

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