Playboy ohne Nacktbilder: Wird das neue Konzept Erfolg haben?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Frau in DessousSeit Dezember 1953 gibt es den Playboy. Die erste Ausgabe zierte die nackte Marilyn Monroe. Doch das erotische Traditionsjournal ändert nun das Konzept, ab März 2016 soll es mit den nackten Fakten vorbei sein.

Nie wieder nackte Stars in der Amerikaausgabe vom Playboy?

Fast jede weibliche Berühmtheit hat sich in den letzten 62 Jahren für den Playboy mindestens einmal ausgezogen. Diese interessanten Einblicke scheinen ab dem März 2016 ein Ende zu haben. Hugh Hefner selber stimmte der einschneidenden Änderung der ab März 2016 geplanten erotischen Darstellungen und Bilder im Magazin zu.

Die Playboy-Bunnys sollen nicht mehr vollkommen nackt, sondern nur noch halbnackt gezeigt werden. Im Internet wären so viele Bilder nackter Frauen auf Tastenklick verfügbar, dass der Playboy nun sein altbekanntes Konzept ändern würde. Wie genau der neue Playboy ab März 2016 aussehen wird, wurde nicht genau verraten. Letztendlich werden ab 2016 die Playboy-Bunnys aber nicht angezogen, sondern lediglich nicht mehr vollkommen nackt dargestellt.

Wie die Umsetzung dieser eigentlich revolutionären Idee aussehen wird, beschäftigt mehr Menschen als vielleicht angenommen. Der Playboy ist nun wieder in „aller Munde“ und beschäftigt Beobachter, die sich ansonsten nie mit dem Männermagazin beschäftigt haben. Ist das vielleicht der Trick des neuen Konzepts? Anscheinend musste etwas geschehen, weil die Verkaufszahlen immer weiter in den Keller gingen. Die Publicity, die nun entsteht, bringt sicherlich neuen Wind in das Magazin.

Video: Keine Nacktbilder mehr im Playboy

In Deutschland bleibt beim Playboy „alles beim alten“

Die angekündigten Konzeptänderungen beziehen sich nur auf die amerikanische Ausgabe des Playboys. Die deutsche Ausgabe bleibt unverändert. Die Fans der bekanntlich „heißen“ Bilder im Playboy sind sich uneinig, was sie von dieser Konzeptionsänderung halten sollen. Es wird spekuliert, dass die Onlineausgabe des Magazins demnächst noch provokanter und schärfer aussehen wird. Eine Bestätigung für diese Vermutungen gibt es allerdings nicht. Die Leser des bekannten Männermagazins fragen sich schon heute, welche Überraschung sie im März 2016 erwarten wird.

Was letztendlich der Auslöser zu diesem Imagewechsel war, weiß niemand. Im Grunde handelt es sich um eine erneute Provokation der Leser. Seit der ersten Ausgabe 1953 provozierte Hugh Hefner mit hüllenlosen Bunnys und interessanten Magazinartikeln. Was bleibt nun übrig, wenn die Damen auf den Bildern immer verhüllter dargestellt werden? Entweder noch mehr Raffinesse und Fotokunst bei den Ablichtungen, oder ein revolutionärer Textteil.

Anfängliche Neugier wird die Verkaufszahlen in die Höhe treiben

Eines ist sicher, der amerikanische Playboy hat auch Leser neugierig gemacht, die das Männermagazin nicht regelmäßig kaufen. Die Märzausgabe 2016 ist sicherlich schnell vergriffen. Die Verkaufszahlen des Playboys sind weltweit immer weiter abgesunken. Um die Internetkonkurrenz überbieten zu können, muss sich der Playboy was ganz Besonderes ausdenken.

Achtung aufgepasst!
Es ist kaum vorstellbar, dass das Magazin auf die aufreizenden Nacktbilder, die immer wieder die Verkaufszahlen in die Höhe trieben, verzichten würde, wenn nicht schon eine wesentlich interessantere Verkaufsidee dahinter stecken würde. Wer nun glaubt, dass der amerikanische Playboy „züchtig“ wird, täuscht sich sicherlich. Der Imagewechsel scheint allerdings auf Grund der sinkenden Verkaufszahlen notwendig zu werden, weil die Konkurrenz ähnliche Konzepte verfolgte und die Einzigartigkeit des Playboys infrage stellte.

Die Überraschung wird kommen

Der amerikanische Playboy kündigt an, dass ab März 2016 keine absolut nackten Bunnys mehr in dem traditionsreichen Männermagazin zu sehen sind. Wie das neue Konzept allerdings aussehen wird, bleibt für alle Kunden eine große Überraschung. Der Raum für Spekulationen ist groß, da bis jetzt keine Details an die Öffentlichkeit gelangt sind.

Titelbild: © istock.com – arturkurjan

Hinterlassen Sie ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*