Das perfekte Laufband für Digital Natives

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Laufband Büro

Sport und Bewegung sind heutzutage nicht mehr den Fitnessgurus vorbehalten. In einer Zeit, in der wir – die Generation der „Digital Natives“ -zunehmend an Zivilisationskrankheiten leiden und dazu noch einen Großteil unserer Lebenszeit sitzend verbringen, sollte sich jeder überlegen, wie er die Situation für sich selber verbessern kann.

Bewegt“ zu Hause arbeiten

Als „Digital Natives“ ist es für uns einerseits wichtig, dass wir jederzeit zwischen oder während unserer sehr flexibel gewordenen Arbeit, trainieren können; der Zugriff muss 24 Stunden lang möglich sein, dass wir zum Trainieren nicht das Haus verlassen müssen, ist sehr erwünscht. Wir sind darüber hinaus gewohnt, dass wir „transparent“ trainieren, d.h., wir möchten gerne unseren Trainingsfortschritt jederzeit möglichst visuell an einer Leistungskurve nachvollziehen – und eventuell per Social Network teilen können. Meistens verbringen wir zu viel Zeit im Sitzen. Ein Laufband für zu Hause oder gar für das Büro, ist noch nicht die Lösung für alle Gesundheitsprobleme, aber zumindest ein Anfang. Wenn man sich ein solches Gerät zulegen möchte, so sollte man darauf achten, dass es einen gewissen Grad an Flexibilität besitzt, so dass man auch in einigen Monaten – wenn die ersten größeren Trainingserfolge einsetzen – noch Freude daran hat.

Digital und Sportlich: Multitasking

Viele Laufbänder für zu Hause sind heutzutage standardmäßig mit den für „Digital Natives“ entscheidenden Funktionen ausgestattet. Besonders zeichnen sie sich durch eine intuitive Bedienung und eine vielfältige Programmauswahl aus, wie etwa folgende Laufbänder, gefunden bei Sport Tiedje. Sie zählen Schritte, registrieren über ein Brustband die Herzfrequenz, sie warnen, wenn man seinen eigenen „grünen Bereich“ überschreiten möchte und vor allem gibt es sie auch in „handlicheren“ Größen, so dass auch jemand der nicht so außerordentlich viel Platz zur Verfügung hat, diese zusammenklappen und verstauen kann. Inzwischen gibt es gar Kompaktlaufbänder fürs Büro oder für das Home Office, die mit einem integrierten Schreibtisch daher kommen.

Gehpult statt Stehpult“ betitelt die Online-Seite des Manager Magazins in ihrem Laufband-Praxistest. Das ist sicher ein Schritt, oder ein „Run“ in die richtige Richtung, denn falls es einem wirklich gelänge, die tägliche Arbeit auf einem Laufband in der gleichen Präzision zu vollziehen, wie am Schreibtisch, dann würde man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Der Mensch ist von der Evolution nicht für die „Sesshaftigkeit“ konstruiert worden und man könnte dann möglicherweise die Zeit, die sonst für das Training drauf geht, komplett und guten Gewissens anderweitig investieren.

Video: Revolutionärer Laufband-Schreibtisch für das Büro

Achtung aufgepasst!

Digital Native“ und soziales Wesen

Ganz so einfach ist es nicht, wenn wir ehrlich sind. Selbst wenn Multitasking in diesen Zeiten an der Tagesordnung ist, wird es nicht jedem leicht fallen, gleichzeitig konzentriert die anstehende Korrespondenz zu führen und auf dem Laufband zu schwitzen. Wer im Büro, oder zu Home Office sein Trainingspensum bereits ableistet, der kommt außerdem möglicherweise gar nicht mehr an die frische Luft, oder unter Leute. Man vergisst gerne, dass unsere Gesundheit von ganz verschiedenen Faktoren abhängt und dass wir soziale Wesen sind und bleiben.

Der Leiter eines Unternehmens tut vielleicht besser daran, für seine Mitarbeiter einen „ganz normalen“ Fitnessraum einzurichten (siehe Artikel: Wie der Sport bei der Arbeit erledigt werden kann – welt.de), den sie ohne große Wege nach Arbeitsschluss oder in den Pausen aufsuchen können, dann bleibt auch die soziale Kompetenz nicht auf der Strecke. Ob der „Digital Native“ die Motivation aufbringt, zu Hause auf das praktische und kompakte Laufband zu steigen, ist auch die Frage. Trainieren in einer Gruppe und in einer Sportart, die Freude bringt, kann auch hier die bessere Lösung sein.

Der Traum und die Wirklichkeit

Ein Laufband für zu Hause oder fürs Büro kann immer nur ein Hilfsmittel bleiben, da kann es noch so viele tolle „Features“ haben. Zumindest haben die neuen Trainingsgeräte ein äußerst ansprechendes Design. Auch wenn sie in der Ecke verstauben: Sie sehen dabei ausnehmend gut aus.

Foto © ehrenberg-bilder – Fotolia.com

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