Fifty Shades of Grey – Die heißesten Fakten zur Verfilmung des Kultromans

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Feuerwerk im Freien

Wenn kurz vor dem Valentinstag „Fifty Shades of Grey“ auch in die deutschen Kinos startet, erwartet Universal Pictures von der Verfilmung von E.L. James‘ Bestseller auch einen Kassenschlager.
Autorin E.L. James war 2012 immerhin die meistgelesene Autorin der Welt, die Vorlage „Fifty Shades of Grey“ hat inzwischen Kartenspiele, Kochbücher und Weine inspiriert.

Auch in der E-Book Sparte verzeichnete der Roman fantastische Erfolge – auch weil viele Leser/Innen ungerne mit dem Buchrücken gesehen werden wollten. Um so sehnlicher wird die Verfilmung des Sex-Thrillers erwartet.

Bleibt der Film scharf oder wird er entschärft?

Als im Juli 2014 der erste Trailer zur Romanverfilmung online ging dauerte es keine Woche und der Teaser wurde mit 100 Millionen Klicks zum meist gesehenen Trailer des Jahres (um später aber von „Star Wars“ eingeholt zu werden).
Für das verantwortliche Studio Universal Pictures ging die Marketingkampagne jedoch voll auf: Statt bereits im Vorfeld auf Sex zu setzen, fokussierte sich die Werbung auf Close Ups und Mr. Grey als ominöse Entität am Fenster. Das befeuerte offenbar nicht nur die Fantasie der Zuschauer(innen), sondern ließ auch die Spannung weiter wachsen.

Wie explizit der Film aber tatsächlich wird, bleibt abzuwarten. Denn Hauptdarsteller Jamie Dornan gab im Vorfeld bekannt, ihm sei vertraglich zugesichert, dass man seinen Penis im Film nicht sehe. Außerdem wurde die erste Version des Drehbuchs mehrfach umgeschrieben – das ist so weit in Hollywood nichts Neues, allerdings bezog sich das Re-Write bei „Fifty Shades of Grey“ explizit auf den Charakter der Sexszenen. Diese wurden angeblich sowohl in ihrer Dichte als auch in ihrer Schärfe reduziert, da Universal um die Altersfreigabe fürchtete.

Pärchen gucken gespannt einen Film im Kino

Besonders in den prüden USA hätte Kelly Marcels erster Drehbuchentwurf wohl eine NC-17 Freigabe bedeutet, was die höchste Altersfreigabe in den USA ist.

Da Universal um seine Einnahmen bangte, wurde die sexuelle Tonalität bereits vor dem Kinostart herunter geschraubt.

Eine Altersfreigabe hätte Universal wohl ganz abschreiben können, wenn Bret Easton Ellis das Drehbuch geschrieben hätte. Der bekundete sein Interesse am Skript und ist als Autor von „American Psycho“ nicht unbedingt als zimperlich bekannt.

Dass das Buch von E.L. James ein beliebter Stoff werden würde, zeigte bereits Hollywoods Wettbieten um das Thema. Universal stach neun andere Filmstudios aus, stattete den Film mit einem Budget von 40 Millionen Dollar aus und ließ sich alleine die Rechte an der Verfilmung fünf Millionen Dollar kosten.

Video: FIFTY SHADES OF GREY Trailer Deutsch German

Mr. Evans, Gosling und Pattinson würden Sie auch gerne empfangen!

Wie begehrt die Rollen von Mr. Grey und Anastasia Steele in Hollywood waren, zeigt alleine eine Liste der Schauspieler/-Innen, die die Parts nicht bekommen haben. Für Mr. Grey waren etwa die Superhelden Chris Hemsworth und Chris Evans ebenso im Rennen wie Arthaus-Schönling Ryan Gosling und „Twilight“-Star Robert Pattinson – was nicht ganz unpassend gewesen wäre, schließlich begann Erika Leonard (so der bürgerliche Name von E.L. James) ihre Karriere als Autorin von „Twilight“-Fanfiction begann.

Dakota Johnson konnte sich dagegen gegen Namen wie Imogen Poots, Elizabeth Olsen, Olivia Wilde und sogar Emma Watson durchsetzen.
Hauptdarstellerin Dakota Johnson und ihr männlicher Gegenpart Jamie Dornan mussten schließlich für ihren Screentest das erste und letzte Kapitel des Buches nachspielen – offensichtlich stimmte die Chemie zwischen den beiden, wenn man die lange (und berühmte) Liste derer bedenkt, die die zwei ausgestochen haben.

Dornan ging sogar so weit, im Vorfeld des Drehs seinen Trainingsplan anzuziehen, um vor der Kamera in Bestform zu sein. Dabei arbeitete Dornan bereits als Unterwäschemodel, wollte Christian Grey aber als das im Buch beschriebene Ideal männlicher Schönheit verkörpern.

Achtung aufgepasst!

„Fifty Shades of Grey“ auch als Film nicht unumstritten

Natürlich kommt auch der baldige Filmstart der Romanverfilmung nicht ganz ohne Wogen aus. Vor allem in der BDSM (Bondage, Domination, Sadismus, Masochismus) Community gelten Buch und die Verfilmung als unbedenklich.
Während der Film nach prüden Maßstäben mit Tabus und Normen bricht, fühlt sich die BDSM-Community eher durch die Darstellung der Sexszenen angegriffen. Diese folgen nämlich nicht den Normen von „härterem“ Sex – sicher, vernünftig und unter gegenseitiger Zustimmung.

Um sicher zu gehen, dass die Schauspielerinnen, die sich um die Rolle der Anastasia Steele bewarben, weniger Probleme mit dem Buch und der sexuellen Handlungen dort hatten, fiel das Casting etwas ungewöhnlicher aus. Statt aus dem Skript zu lesen, wurden Szenen aus Ingmar Bergmans Sexualdrama „Persona“ gespielt.

Der Februar wird grau

Wie hoch die Wellen, die „Fifty Shades of Grey“ schlägt, auch popkulturell sind, zeigt unlängst eine Parodie auf das Filmplakat. Steht im Original noch Hauptdarsteller Jamie Dornan am Panoramafenster und überblickt die Stadt, so persifliert selbst Zeichentrickikone Spongebob den heiß erwarteten Erotikthriller.

Mit der Prämisse „Mr. Squarepants will see you now“ beweist die Parodie, dass „Fifty Shades of Grey“ in all seinen (grauen) Facetten längst Teil einer größeren Popkultur geworden ist. Und so gehört der Film zu den meist erwarteten Kinostarts 2015 und könnte der „Basic Instinct“ einer neuen Generation werden.

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Bildquellen:

©iStock.com/pedphoto36pm

©iStock.com/nyul

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