Gesund schwitzen! Deos ohne Aluminiumsalze

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Deos ohne Aluminium sind viel gesünder

Jeder will gut duften und empfindet das Frischegefühl als angenehm. Doch seit einiger Zeit heißt es, dass dieser alltägliche Pflegeartikel womöglich Krebs auslösen soll. Verantwortlich dafür sollen die Aluminiumsalze sein – kein Wunder also, dass sich immer mehr Kunden bewusst mit dem Thema und Alternativen auseinandersetzen.

Was ist Aluminium und was macht Aluminium eigentlich in unseren Deos?

In der Natur kommt das Leichtmetall Aluminium fast ausschließlich in Ton oder Granit gebunden vor. Hier blitzt es als kleine Glitzerpartikel auf. Lediglich aus Bauxit, einem Erz lässt sich Aluminium in größeren Mengen gewinnen. Aluminium wird beispielsweise gerne im Maschinenbau für Karosserien, Flugzeuge und Motorgehäuse eingesetzt.

In Getränkedosen und Alufolie dient es zur Verpackung. Da Aluminium einen antiseptischen Effekt hat, lässt es sich auch zur Aufbereitung von Wasser, für Zahnpasta und gegen Sodbrennen nutzen. Die Kosmetikindustrie nutzt Aluminium vor allem in Form von Salzen in Deodorants, aber auch als funkelnder Farbstoff in Kosmetikprodukten. Die Aluminiumsalze reagieren mit den Eiweißbausteinen der Haut und bremsen die Feuchtigkeitsabgabe – so können sie ihre schweißreduzierende Wirkung entfalten.

Video: Wie schädlich sind Aluminiumsalze?

Wie häufig verwenden wir Deos?

Die vorliegende Statistik zeigt das Ergebnis einer Umfrage zur Häufigkeit der Verwendung von Deodorants in Deutschland von 2010 bis 2013. Zunächst lässt sich ein leichter Anstieg in der täglichen Nutzung feststellen. Abgesehen davon, sind ca. 43 Millionen Deutsche sehr viele Menschen, die Deos tagtäglich benutzen. Dies unterstreicht die Dringlichkeit auch bei Deos auf schonende Produkte zu achten.

Häufigkeit der Deo Nutzung

Was macht Aluminium problematisch?

Durch täglichen Kontakt mit Aluminiumpräparaten wird es mit der Zeit in unseren Körper aufgenommen. Normalerweise wird der Stoff größtenteils über die Niere ausgeschieden, aber dennoch kommt es zu Ansammlungen. Deshalb rät das Bundesinstitut für Risikobewertung mittlerweile von Kochgeschirr mit Aluminium und der Aufbewahrung von säurehaltigen Speisen in Alufolie ab.

In den Deos stehen vor allem die Salze in der Kritik, da sie zum Teil die Poren so intensiv verschließen, dass sich der Schweiß in den Drüsen staut. So kann es zu Entzündungen und Juckreiz kommen. Direkt auf rasierter Achselhaut ist die Anwendung besonders gefährlich, da die Wirkstoffe durch feine Risse ungehindert eindringen kann.

Besonders bedenklich ist, dass verschiedene Studien mittlerweile einen Zusammenhang zwischen Aluminium und der Entstehung von Brustkrebs hindeuten. Sowohl Lymphknoten als auch Tumorgewebe von Patientinnen mit Brustkrebs lassen sich ungewöhnlich hohe Aluminiumwerte nachweisen.

Doch wie gefährlich ist Aluminium wirklich?

Ganz klar erwiesen ist, dass hohe Dosen Aluminium wie ein Gift wirken. Dieses kann dem menschlichen Körper schwere Schäden zufügen. Was aber ist mit kleinen Mengen wie z.B. in Deodorants? Tatsächlich ist die Studienlage widersprüchlich. Allerdings ist richtig, dass in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Tumoren im oberen, äußeren Quadranten beobachtet wurden, eben jenem Teil der Brust, der besonders nah an den Achseln liegt.

Was jetzt benötigt wird sind neutrale Studien, die herausfinden, ob und wie Aluminium in kosmetischen Produkten die Gesundheit schädigen kann. Wissenschaftler untersuchen, welche Grenzwerte vernünftig sind und wie sich Verbraucher vor einer erhöhten Aufnahme schützen können.

Wie findet man heraus, ob sich Aluminium in einem Produkt befindet?

Deospray

Ob Aluminium in einer Kosmetik steckt, kann man relativ leicht feststellen. Fast immer steht der Begriff Aluminium auf der Liste der Inhaltsstoffe. Aluminium als kosmetischer Farbstoff wird mit dem Kürzel CI 77000 gekennzeichnet.

Anbieter von Deos ohne Aluminium

Die Verbraucher sind trotzdem alarmiert und verunsichert. Sie suchen sich deshalb bewusst Produkte, die keine Aluminiumsalze enthalten. Deos ohne Aluminium gibt es sowohl von bekannten Markenherstellern, den günstigen Handelsmarken der Drogeriemärkte als auch von der Naturkosmetik.

Zu den Deos ohne Aluminium auf dem Markt gehören:

  • Alterra
  • Alverde
  • Dr.Hauschka Deomilch
  • Grüne Erde Deo Roll-On
  • Lavera
  • SANTE
  • Weleda
  • Yves Rocher
  • Balea Med Deos
  • Synergen Deo-Spray „be yourself“
  • Sebamed, 8×4 Deos ohne Aluminium
  • Axe
  • Biotherm Natural Protect
  • cK One Deo
  • Hildegard Braukmann
  • Vichy Deo Stick.
Achtung aufgepasst!
Wer sich vor Aluminium schützen will und nicht darauf warten möchte, dass von Amtswegen gegen Aluminium als Inhaltsstoff vorgegangen wird, sollte selber aktiv werden. Lebensmittel können in Edelstahltöpfengekocht werden. Getränke sollten in Glasflaschen gekauft werden und im Kosmetikbereich kann auf Kosmetik ohne Aluminium und/oder Naturkosmetik umgestellt werden.

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Titelbild: ©iStock.com/CentralITAlliance
Textbild: ©iStock.com/TibiP03

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