Gut ist gut, böse ist besser – Die „Suicide Squad“ kommt ins Kino

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Manchmal sind Schurken die besten Helden. Das konnte nicht nur unlängst der (mindestens) Anti-Held Deadpool in seinem eigenen Film beweisen, auch die Vorschusslorbeeren für „Suicide Squad“ sind enorm. Und das liegt nicht nur an Harley Quinns knappem Outfit.

Es darf auch gelacht werden – DC lernt aus vergangenen Fehlern

Es sieht so aus, als hätten DC und Warner Bros. (also Comicverlag und Produktion) aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Versuche, ein eigenständiges Comic-Universum im Kino auf die Beine zu stellen, war vom Versagen von „Batman vs. Superman“ fast schon gefährdet.

Der Kampf der Ikonen galt Kritikern und Zuschauern als zu träge und zu ernst. Und in den Trailern wurden alle wichtigen Plotpoints von Wonder Woman bis hin zu Doomsday vorweg genommen.
Das wirkt bei „Suicide Squad“ deutlich anders.

Nicht nur bleiben Details der Handlung ein Rätsel, auch der Ton des Films wirkt leichter, lockerer und witziger. Bis zuletzt wurden große Teile des Films nachgedreht, um einen frischeren Kinofilm auf die Beine zu stellen. Ab dem 18. August läuft DCs neuester Film dann auch in deutschen Kinos.

Feuer mit Feuer bekämpfen – Schurken vs. Schurken

Viel über die Handlung von „Suicide Squad“ ist nicht bekannt, nur die Ausganglsage ist bekannt: Amanda Waller und ihre Regierungsbehörde rekrutieren Superschurken, um eine Sondereingreiftruppe auf die Beine zu stellen.

So erhalten die talentierten Bösewichte eine zweite Chance, indem sie auf Einsätze geschickt werden, die Helden nicht zugemutet werden können – echte Selbstmordmissionen eben.
Und um deren Gehorsam zu garantieren, bekommen sie eine Bombe in den Kopf verpflanzt. Wer nicht gehorcht, scheidet vorzeitig aus.

Angeführt vom Soldaten Rick Flag muss die B-Liste der Schurken nun ein noch größeres Übel bekämpfen. Mit dabei sind Jokers Geliebte Harley Quinn, der Rächer Deadshot, El Diablo, die seelenraubende Katana und Killer Croc.

Wer genau der Schurke ist, ist noch unklar. Die ominöse Enchantress gilt jedoch als Hauptverdächtige und auch der Joker dürfte nur schwer zu bändigen sein.

Video: SUICIDE SQUAD Trailer Compilation German Deutsch (2016)

Bunt und böse – So sieht die Comicorgie aus

Regisseur und Autor David Ayer ist bekannt für eine ganz bunte Auswahl an unterschiedlichsten Filmen. Dabei sind Kriegsdramen wie „Herz aus Stahl“, „End of Watch“ oder „Training Day“. Entsprechend sieht auch sein neuester Film nach urbaner Kriegsführung nach der Behandlung im Farbtopf aus.

Bekanntestes Gesicht des Films dürfte wohl Will Smith sein, der sich als Deadshot gut ins Ensemble einfügt und ein wenig Rampenlicht an seine Kollegen abgibt. Auch Jared Leto als Joker kennen Kinozuschauer. Dessen Design dürfte zumindest für Kontroversen sorgen, schauspielerisch ist Leto aber über jeden Zweifel erhaben.

Ansonsten wären da noch Margot Robbie als besessene Psychiaterin Harleen Quinzel, die vor allem aus „Wolf of Wall Street“ bekannt ist und Jai Courtney aus „Terminator: Genesys“ als Captain Boomerang.

Achtung aufgepasst!
Böse hat sich noch nie so gut angefühlt

Ab dem 4. August läuft der Streifen um die Schurken aus den DC Comics dann auch auf den deutschen Leinwänden. Mit einem Augenzwinkern, kecken Sprüchen und einem Hang zum Gewaltexzess dürfte die Schurkentruppe auch hierzulande Fans versöhnlich stimmen.
Und vielleicht sogar einen Trend zu Filmen ohne klassische Helden losbrechen.

Titelbild: © istock.com –  Malchev

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