Schuhe, die jeden Trend überstehen

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Frau mit Ballerinas
Es gibt Schuhe, die kommen und gehen. So wie die aus den 90ern bekannten Buffalos. Die dicke Sohle war der letzte Schrei und jeder musste sie unbedingt haben. Doch bekanntlich hielt dieser Trend nicht lange an und wurde schnell „uncool“. Es gibt aber auch Schuhe, die kommen und bleiben. Solche Schuhtrends sind zeitlos und werden zurecht als Klassiker bezeichnet. Zu dieser ausgewählten Sorte zählen folgende Modelle:

  • der Brogue
  • der Ballerina
  • die Riemchensandalette

Brogue – ein Unisex Modell mit langer Geschichte

Verziert durch winzige kleine Löcher ist dieses, ursprünglich nur von Männern getragene Modell, nicht nur etwas für ein feines Dinner im schicken Restaurant, sondern auch ein guter Begleiter in der Stadt, im Büro oder auf der Tanzfläche. Erinnern tut er viele an Sherlock Holmes und verleiht damit seinem Träger den Charme eines intelligenten, stilvollen und gutaussehenden Gentlemans.
Doch nicht nur Männer lieben ihn. Längst haben auch die Frauen ein Auge auf ihn geworfen. Olivia Palermo, das New Yorker It-Girl trägt ihre silberfarbenen Brogues zu schwarzem Kleid oder einer Lederjeggings. Und auch Schauspielerin Blake Lively verzichtet privat nicht mehr auf ihre schicken und dazu super bequemen Brogues. Schon die irischen und schottischen Hirten wussten den Nutzen dieses Modells zu schätzen, schließlich konnten sie durch die winzigen Löcher das Wasser rauslassen, welches sich durch das Gehen im Moor im Schuh bei ihnen gefangen hatte.
Wer sich ein besonderes Geschenk machen will, der lässt seine Brogues maßanfertigen, etwa bei John Lobb oder Ludwig Reiter. Doch selbstverständlich gibt es auch günstigere Varianten, die genau so schick aussehen, wie die von Pier One oder Vagabond.

Achtung aufgepasst!

Ballerina – Eleganz einer Filmprinzessin

Jede Frau soll eine Prinzessin sein und sich so schwerelos und zart wie eine Ballerina fühlen, dachte sich wohl der ursprüngliche Erfinder der Ballerinas: Salvatore Capezio. Das New York des späten 19. Jahrhunderts erkannte das Talent des italienischen Designers jedoch nicht richtig an. Erst als Salvatore Ferragamo in den 50ern von keinem geringeren als der Stilikone schlechthin, Audrey Hepburn, den Auftrag bekam bequeme Schuhe für ihre langen Dreharbeitstage zu kreieren, war es endlich soweit: Die Ballerinas hatten es von der Theaterbühne ins alltägliche Leben geschafft. Seitdem verkörpert dieser Schuh eine Zartheit und Eleganz, die besonders den französischen Frauen zugeschrieben wird. Dies erklärt auch warum der Ballerina bis heute mit einem französischen Chic in Verbindung gebracht wird. Kombiniert mit einem Beret und einer 3/4 Hose à la Audrey Hepburn, ist dieser Klassiker von Michael Kors oder Kennel & Schmenger definitiv ein zeitloser Trend.

Riemchensandalette- Es geht hoch hinaus

Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw aus „Sex and the City“ konnte ohne ihre Riemchensandaletten von Manolo Blank oder Jimmy Choo nicht leben – siehe dazu einen sehr unterhaltsamen Artikel auf sueddeutsche.de. Und auch griechische Götter oder ägyptische Pharaonen schworen darauf, was man an den zahlreichen und heute noch übriggebliebenen Statuen sehr gut erkennen kann. Für die Frau von heute gilt: Nie war die Riemchensandalette moderner und praktischer zugleich. Da diese Variante vorne offen ist und die Zehen nicht verdeckt sind, kann gar kein unangenehmer Fußgeruch entstehen. Besonders an heißen Sommertagen erweist sich das als ein wahrer Segen. Was diesen Schuh noch so besonders macht: Darin hat so ziemlich jede Frau traumhaft aussehende lange Beine und kleine Füße. Dieser Klassiker ist eben was für Frauen, die Funktionalität mit Glamour vereinen wollen. Mit ihnen wurden die Schuhdesigner Jimmy Choo und Manolo Blahnik zu Schuhgöttern. Günstigere und schicke Alternativen zu diesen Riemchensandaletten gibt es aber auch von Buffalo, Zara oder Boss Black.

Bildquelle: © Ekaterina Pokrovsky – Fotolia.com

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