Schmuckpflege – die besten Tipps und Tricks, damit der Schmuck seinen Glanz behält

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Frau bei der SchmuckpflegeSchmuck ist eines der schönsten Dinge, um seine Individualität dezent zu akzentuieren. Leider passiert es oft, dass die geliebten Stücke durch Tragen oder langes Liegen an Glanz verlieren. Es gibt zum Glück viele Tipps und Tricks, wie man seine Schätzen ein gepflegtes Aussehen bewahrt.

Schmuckpflege – gar nicht so schwer

Sei es die goldene Kette, der silberne Ring oder das kostbare Perlenarmband – werden sie nicht richtig gepflegt, verlieren sie ihre bezaubernde Ausstrahlung. Perlen benötigen zum Beispiel Hautkontakt. Je öfter man sie also trägt, desto besser. Vorsicht ist jedoch bei der Verwendung von Haarspray, Make-up und Parfum geboten. Legen Sie ihren Schmuck daher erst nach dem Stylen an.

Um Perlen geschützt aufzubewahren, sollte man sie sorgfältig verstauen. Idealerweise bewahren Sie jedes Schmuckstück einzeln in einem kleinen Stoff- oder Lederbeutelchen auf. Das verhindert ärgerliches Verkratzen. Um zu verhindern, dass die Kette oder das Armband im unpassenden Moment reißt und die kostbaren Perlen am Ende verloren gehen, sollte man regelmäßig die Schnur überprüfen. Wenden Sie sich hierzu an einen erfahren Juwelier, der genau erkennt, ob die Schnur, auf die die Perlen aufgefädelt sind, nicht brüchig ist und ob eventuelle Verknotungen zwischen den einzelnen Perlen noch fest sind.

Achtung aufgepasst!
Einige Edelsteine sind sehr empfindlich, wenn sie zu starker Hitze oder zu viel Licht ausgesetzt werden. Amethyst, Smaragd und Opal können verblassen und sogar Risse bekommen. Um Edelsteine zu reinigen, gibt es nützliche Tricks, die allerdings nicht für alle Steine gelten. Man unterscheidet zunächst zwischen weichen und harten Steinen. Zu den weichen Steinen gehören zum Beispiel Koralle, Lapislazuli und Türkis. Bei dieser Art von Steinen sollte man die Reinigung lieber einem Fachmann überlassen.

Harte Steine, wie Diamant, Topas und Saphir kann man sanft reinigen, indem man sie für 20 bis 30 Minuten in ein warmes Wasserbad legt, dem man ein wenig Spülmittel beigegeben hat. Hartnäckige Verunreinigungen können mit einer Zahnbürste bearbeitet werden. Nach dem Wasserbad sollte man das Schmuckstück abspülen und mit einem weichen Baumwolltuch trocknen.

Wenn Silberschmuck nicht mehr silbern glänzt

Wir kennen es alle: Silberschmuck verliert seinen Glanz sowohl beim Tragen als auch beim Aufbewahren. Der Grund, weshalb Silberschmuck anläuft, sind die Bestandteile der Luft. Das Silber wird durch eine Reaktion mit der Umgebungsluft allmählich schwarz. Bei einigen Schmuckstücken ist dies ein durchaus erwünschter Effekt, bei den meisten allerdings eher eine unschöne Begleiterscheinung. Der in der Luft enthaltene Schwefelwasserstoff reagiert mit dem Silber. So entsteht schwarzes Silbersulfid, dass Ringe, Ketten und Co. eher unansehnlich macht.

Wer seinen Silberschmuck in kleinen, luftdicht verschließbaren Plastikbeuteln aufbewahrt, kann sich über langanhaltenden Glanz freuen. Zusätzlich sollte ein Stück Alufolie in die Tütchen gelegt und darauf geachtet werden, dass der Beutel gut verschlossen ist. Die Tütchen sollten dann so aufbewahrt werden, dass kein Druck darauf ausgeübt wird.

Reinigen kann man die Schmuckstücke mit handelsüblichen Silberputztüchern oder einem Silberbad. Gut geeignet sind auch Ultraschallreiniger, wie man sie auch zur Brillenreinigung verwendet. Als wirksames Hausmittel schwören viele auf ein Bad in einer heißen Kochsalzlösung, in die man ein Stück Alufolie legt. Mattierte Schmuckstücke kann man mit einem speziellen Silberputzschwamm reinigen. Zur Not reicht auch die raue Seite eines Haushaltsschwamms. Wichtig ist, dass man immer in Richtung der Struktur bürstet, damit es keine Kratzer gibt.

Gold: kostbar, edel und leicht zu reinigen

Goldener SchmuckGold ist zwar eines der edelsten Metalle, doch auch hier kommt es beim Tragen zu Ablagerungen. Seife, Cremes und andere Hautpflegemittel gehen nicht spurlos am Gold vorbei. Um den kostbaren Goldschmuck zu reinigen, kann man auf ein einfaches Hausmittel zurückgreifen. Schwenken Sie Ihre Lieblingsstücke in einem kleinen Gefäß, das mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel befüllt ist. So erreichen Sie auch unzugängliche Stellen. Auch hier können hartnäckige Verunreinigungen mit einer Zahnbürste behandelt werden. Nach dem Baden abspülen, mit einem Baumwolltuch abtrocknen und schon glänzen die Schmuckstücke wieder.

Zahnpasta ist entgegen einiger Ratgeber nicht geeignet. Es kann zu Kratzern kommen, die durch die Putzkörper in der Paste ausgelöst werden. Um Verschmutzungen zu vermeiden, sollte darauf gachtet werden, dass der Schmuck erst nach dem Schminken angelegt wird. Vom Tragen des Schmucks beim Duschen oder Baden und auch nachts wird abgeraten. Hochwertiges Gold ist dennoch weitaus resistenter gegen Verschmutzungen als beispielsweise Silber. Anlaufen kann zum Beispiel nur eine 333er Legierung. Besonders kostbaren Schmuck sollten Sie trotzdem regelmäßig bei einem Juwelier reinigen lassen.

Fazit

Wer ein paar einfache Spielregeln beachtet, der wird sehr lange Freude an seinen Schmuckstücken haben. Das beginnt mit der Aufbewahrung und endet bei einem sorgfältigen Umgang beim Tragen. Mit der richtigen Pflege werden die kleinen Kostbarkeiten stets für den richtigen Glanz sorgen.

Titelbild: © istock.com – KatarzynaBialasiewicz

Textbild: © istock.com – Jasmin Awad

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