Höhle der Löwen: Welche Startups haben überzeugt?

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Starup mit ErfolgDie Höhle der Löwen ist eine der erfolgreichsten Neuschöpfungen des Fernsehsenders VOX der vergangenen Jahre und erwies sich schon im Rahmen der Ausstrahlung der ersten Staffel als ein echter Quotenbringer. Und auch die zweite Staffel vermag es, aus dieser Perspektive an die Erfolge der vergangenen Jahren anzuschließen. Die Jury, die unter anderem prominente Mitglieder wie Jochen Schweizer, Vural Öger und Frank Thelen versammelt, ist stets kritisch mit den Startups – ganz gleich ob diese einen Deal bekommen oder nicht. Die zweite Staffel flimmert noch bis zum November über die Bildschirme, doch schon jetzt lässt sich ein Zwischenfazit ziehen. Viele Startups haben enttäuscht, doch einige haben überrascht und letztlich die Jury überzeugt. Die interessantesten sind hier einmal zusammengefasst:

Math 42

Das in der bisherigen Staffel wohl überraschendste Startup war Math 42. Es erhielt viel Beachtung seitens der Jury, hier vor allem von Tech-Investor Frank Thelen. Die App, die Matheaufgaben bis ins letzte Detail erklärt, ist in diversen App Stores bereits über 1 Million Mal heruntergeladen worden. Ein Deal kam letztendlich nicht zu Stande, weil 51 Prozent des Startups in den Händen des Vaters liegt, da die beiden Brüder zum Gründungszeitpunkt noch nicht 18 Jahre alt gewesen sind.

TobyRich

Der Hersteller von über das iPhone steuerbaren Mini-Flugzeugen suchte in Person seiner beiden Gründer nach Investoren. Allerdings gab es ein Problem: Denn die beiden Gründer sind – als sie die Höhle der Löwen betraten- mit ihrem Jung-Unternehmen bereits hoch verschuldet gewesen. Dies schreckte alle Löwen ab – bis auf einen: Frank Thelen. Auch er hat sich stets dagegen verwehrt in hoch überschuldete Unternehmen zu investieren. Doch wie er in der Sendung bekanntgab, wollte er – anders als zunächst angenommen – dann doch in das Unternehmen investieren.

Dinnery

Insgesamt 100.000 Euro gab es von den Investoren für „Dinnery“. Der Versanhändler für Fertiggerichte – ursprünglich Hotelier – aus Unterfranken konnte gleich drei der Löwen für sich gewinnen. Gemeinsam wollen sie das Unternehmen weiter wachsen lassen.

Achtung aufgepasst!
Die Geschäftsidee von Dinnery ist einfach: Vertrieben werden fertige Gerichte, welche vorab vorgekocht und anschließend verschweißt werden. In der Folge werden sie in Form von Boxen an die Kundschaft geschickt. Kunden haben dann nur noch den Schritt zu gehen, die Gerichte in einem Wasserbad zu erwärmen. In einem Zeitraum von 30 Minuten ist es so möglich, ein komplettes Menü servieren zu können. Die Kosten belaufen sich auf ca. 50 Euro für ein dreigängiges Menü, welches zwei Portionen beininhaltet.

Chilli Island

Ein Fall, bei dem ein Löwe überzeugt war. Vural Öger wollte die vom Startup verkauften schwimmenden „Inseln“ über seine Kontakte an diverse Hotelketten vermitteln. Ein sehr guter Deal, wären so doch auf einen Schlag Gewinne im sechs- oder gar siebenstelligen Bereich möglich gewesen. Das Team um die österreichische Gründerin lehnte den Deal jedoch ab, da Öger statt der ursprünglichen 10 Prozent zum gleichen Preis einen Anteil von 26 Prozent erwerben wollte.

Lendstar

Die Finanz-App Lendstar konnte vor allem den Erlebnisunternehmer Jochen Schweizer begeistern. Dieser machte Lendstar ein Angebot, den Dienst in das eigene Angebot des nach ihm benannten Unternehmens mit aufzunehmen, was die Gründer auch annahmen.

von FloerkeHerren Jackett

Der Hersteller von Herren-Accessoires konnte mit seinen Produkten ein Funkeln in die Augen der Löwen bringen. Aus Sicht der Löwen besetzt von Floerke einen Nischenmarkt und lasse sich mit einem gewissen Maß an unternehmerischen Geschick – wie auch in der Vorstellung genannt – als die Marke für Kleidungsaccessoires schlechthin aufbauen – Deal!

Zusammenfassung

Es wird sich zeigen, wie sich die jungen Unternehmen entwickeln. Sicherlich wird es auch in den kommenden Folgen noch einige tolle Startups geben, welche interessante Ideen mitbringen und mit diesen die Löwen überzeugen können. Und sogar eine dritte Staffel befindet sich schon in Planung. Eine aufregende Zukunft mit einer Win-Win-Win-Situation für Löwen, Gründer und Zuschauer.

Titelbild: © istock.com – fototeller

Textbild: © istock.com – cacaroot

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