Grüner oder schwarzer Tee: Was sind die Unterschiede?

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Tee-Feld
Beim Tee scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf die belebende Wirkung des schwarzen Tees, während andere den grünen Tee über alles loben. Dabei stammen beide Teesorten von der gleichen Teepflanze und unterscheiden sich vor allem durch die unterschiedliche Behandlung nach der Ernte. Das sich dabei nicht nur unterschiedliche Geschmäcker entwickeln, sondern auch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe variiert erstaunt die meisten.

Grüner Tee – sorgfältiger Umgang mit der empfindlichen Pflanze

Die Verarbeitung des grünen Tees beginnt direkt nach der Ernte der Teeblätter. Diese werden sorgsam aufbereitet und durch eine Kombination aus Röstung, Trocknung, Dämpfung und regelmäßiger Pflege möglichst behutsam behandelt. Somit behalten die Teeblätter ihre typisch grüne Färbung, da eine Oxidation der Teeblätter verhindert wird. Auch werden einige Enzyme im Inneren der Teepflanze aufgrund dieser Behandlung deaktiviert, während die als gesund geltenden sekundären Pflanzenstoffe beinahe vollständig erhalten bleiben. Diese schonende und vor allem langsamere Produktion des grünen Tees machen diesen äußerst bekömmlich und lassen den Eigengeschmack der Teepflanze erst richtig zum Tragen kommen.

Schwarzer Tee – durch Fermentierung den Geschmack entwickeln

Beim schwarzen Tee wird ebenfalls direkt nach der Ernte mit der Behandlung begonnen. Hier werden die Teeblätter allerdings direkt nach der Ernte gerollt und geschnitten. Damit öffnen sich nicht nur die Zellmembranen, sondern auch die ätherischen Öle können austreten. Mittels Fermentierung erhält der Tee dabei seine bekannte schwarze Farbe und seinen charakteristischen Geschmack. Diese Fermentierung wird durch das Lagern der Teeblätter in feuchtwarmer Umgebung angestoßen und ist für den Geschmack und das Aroma des Tees ein unumgänglicher Schritt. Nur so entsteht das beliebte und äußerst intensive Aroma, welches schwarzen Tee bester Qualität erst auszeichnet.

Video: Ist grüner Tee gesund?

Wo liegen die Unterschiede zwischen beiden Teesorten?

Grundsätzlich verfügt der grüne Tee aufgrund des schonenenderen Umgangs bei der Produktion über deutlich mehr Polyphenole. Diese sorgen nicht nur für die gute Bekömmlichkeit des Tees, sondern sind auch für die Entzündungshemmende Wirkung des grünen Tees verantwortlich. Doch auch hier entscheidet oftmals die Sorte über die Wirksamkeit des Tees. Exklusive Tee-Sorten finden Sie z.B. auf gewuerze-boomers.de. Allerdings darf man sich hierbei nicht auf die reinen Inhaltsmengen verlassen, denn auch die Zubereitung des Tees hat hier einen wichtigen Anteil. Je heißer und länger der Tee ziehen lassen kann, umso mehr dieser wertvollen Inhaltsstoffe gehen verloren. Wichtig ist also nicht nur welchen Tee man trinkt, sondern auch wie man diesen genau zubereitet.

Achtung aufgepasst!

Sollte man einen Tee bevorzugen?

Auch wenn der grüne Tee auf den ersten Blick gesünder erscheint, so sind beide Teesorten dennoch zu empfehlen. Welche Teesorte man letztendlich für sich wählt, hängt vor allem vom eigenen Geschmacksempfinden ab. So sollte man einige Teesorten ausprobieren und testen, ehe man sich fest für eine bestimmte Lieblingssorte entscheidet. Denn je nach Anbauregion und Lage der Teepflanzen kann sich hier ein jeweils deutlich anderer Geschmack entwickeln. Erst mit der Zeit lernt man diese Unterschiede zu genießen und bewusst zu erfahren. Dementsprechend sind die Unterschiede, obwohl es sich um ein und dieselbe Pflanzensorte handelt, oftmals bereits extrem ausgeprägt, ohne dass man sich dabei noch um die Produktion Gedanken machen müsste. Ob grün oder schwarz hängt immer vom eigenen Geschmacksempfinden ab.

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Bildquelle: ©iStock.com/nevodka

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