Wie finde ich den richtigen Handyvertrag?

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Mann hält Smartphone in der HandIn den Shopping Malls und der Fernsehwerbung finden sich immer wieder neue, sensationelle Handy-Tarife. Mancher hat schon längst den Überblick über die Angebote verloren und sehnt sich nach einem Wegweiser, der den Tarif-Dschungel ein bisschen lichtet. Dabei wird Sie dieser Artikel unterstützen, in dem er Ihnen drei Schritte nahebringt, mit denen Sie unter den Tarifen immer einen der passendsten finden.

Sprachtarif oder Datentarif – damit Sie nicht zu viel bezahlen

Facebook, Twitter und Co. sorgen dafür, dass immer mehr Handynutzer große Datenpakete benötigen. Andere hingegen möchten beinahe ausschließlich telefonieren und benötigen daher keine Internet-Flatrate.

Wenn Sie dies bedenken, dann laufen Sie nicht Gefahr, einen vollkommen falschen und für Sie unpassenden Vertrag abzuschließen. Überlegen Sie sich also in einem ersten Schritt, ob Sie einen reinen Sprachtarif abschließen möchten oder ob ein geringes Datenvolumen im Internet oder eine Flatrate enthalten sein soll. Bereits nach diesem ersten Schritt sind Sie dem für Sie optimalen Handyvertrag ein Stückchen näher (hier gibt es weitere Informationen zu günstigen Handyverträgen).

Video: Tipps wie Ihr den richtigen Handyvertrag findet

Das bisherige Nutzungsverhalten oder die Wünsche bestimmen den Vertrag

In einem weiteren Schritt können Sie die sinnvollen, zur Auswahl stehenden Verträge weiter eingrenzen und damit dem am Besten passenden Wunschvertrag noch näher kommen. Dabei sollte das Ziel verfolgt werden einen passenden Handyvertrag zu bekommen und nicht etwa das volle Angebot (oder einen XXXL-Vertrag), wenn man diesen nicht benötigt.

Also lieber 2-3 Euro im Monat mehr zahlen, als ein zu großes Paket für eine Mindestvertragsdauer von beispielsweise 12 oder 24 Monaten zu beziehen. Denken Sie dabei auch an die Zielländer und Zielnetze, in die Sie häufig anrufen. Möchten Sie überwiegend in das Festnetz oder deutsche Mobilfunknetz telefonieren? Dann kann eine klassische Flatrate die passendste Lösung sein.

Haben Sie viel Verwandtschaft im Ausland? Dann können Sie sich beim Netzbetreiber nach Untermarken bzw. speziellen Angeboten für alle diejenigen erkundigen, die die Verbindung über die Ländergrenzen halten möchten. Inzwischen haben viele Anbieter länderspezifische Tarife im Angebot. Ähnliches gilt für die Internet-Verträge: Wer viele Videos sehen möchte oder ein hohes Download-Volumen hat, der sollte eher zu einem All-In-Vertrag greifen.

Welcher Gerätetyp sind Sie – Laufzeitvertrag oder mehr Flexibilität?

Wenn Sie die ersten beiden Schritte zur Vertragsauswahl gegangen sind, dann haben Sie wahrscheinlich einige wenige Verträge in der näheren Auswahl. Nun sollten Sie sich überlegen, ob Sie das neueste Mobiltelefon oder Smartphone haben möchten? Wer nicht das leistungsstärkste Smartphone haben möchte, der fährt wahrscheinlich mit einer Trennung des Gerätekaufs vom Mobilfunkvertrag besser.

Dann suchen Sie sich entweder einen vergleichsweise kurz laufenden Mobilfunkvertrag aus und beziehen das Telefon im Elektrofachhandel. Beim Kauf der Geräte sollten Sie darauf achten, dass diese simlock-frei angeboten werden: Dies bedeutet, dass das Gerät sofort nach Inbetriebnahme mit jeder SIM-Karte irgendeines Netzes betrieben werden kann. Mit einem eigenen Gerät können Wenigtelefonierer sparen, in dem Sie eine Prepaid-Karte kaufen und diese erst je nach Bedarf wieder aufladen.

Achtung aufgepasst!

Durch Vergleichen jede Menge Geld sparen

In den meisten Regionen gehören die früher gefürchteten Handy- bzw. Empfangslöcher der Vergangenheit an. Auch die Sprachqualität der D- und der E-Netze ist nahezu identisch. Deshalb können Sie beim Vergleich jede Menge Geld sparen, da die Leistungen im Endeffekt ziemlich vergleichbar sind.

Lediglich beim schnellen mobilen Internet sollten Sie sich intensiver damit auseinandersetzen, um die Leistungsunterschiede zu kennen und danach entscheiden zu können. Achten Sie beim Vergleich auch darauf, welche Kosten insgesamt entstehen. Manche Mobilfunkbetreiber locken mit reduzierten Monatsverträgen am Anfang, die später steigen.

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Bildquelle: ©iStock.com/ferlistockphoto

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