Filmkritik: The Amazing Spider Man 2 – Rise Of Electro

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The Amazing Spider Man 2
Mit „The Amazing Spider Man 2 – Rise of Electro“ können Fans seit dem Kinostart am 17. April endlich den zweiten Teil der Comic-Verfilmung sehen, den Regisseur Marc Webb verantwortet. So viel sei schon zu Beginn verraten: Der Besuch des Films lohnt.

Spider-Man muss alle seine Kräfte aufbieten

„The Amazing Spider Man 2“ knüpft nahtlos an den ersten Teil aus dem Jahr 2012 an. Der erneut von Andrew Garfield gespielte Spider-Man befindet sich im Zwiespalt: Zum einen möchte er seine von Emma Stone gespielte Freundin Gwen Stacy nicht in Gefahr bringen.

Das hatte er ihrem im ersten Film verstorbenen Vater versprochen. Zugleich fühlt er sich verpflichtet, seine Superkräfte für das Gute einzusetzen. Spider-Man-Fans wissen, was passiert: Er muss in einem dramatischen Plot mit dem Bösen kämpfen, das Versprechen kann er nicht einhalten. In diese Schwierigkeiten rutscht er aber ohne Absicht. Er rettet dem Mitarbeiter des Industriekonzerns Oscorp, Max Dillon, das Leben.

The Amazing Spider Man 2: Mutationen, wohin das Auge blickt

Diese Heldentat soll sich als fatal erweisen. Der psychisch Labile fixiert sich auf Spider-Man. Nachdem er bei Oscorp in einen Tank mit mutierten Zitteraalen fällt, entwickelt er als Electro Superkräfte und will Spider-Man vernichten. Zugleich muss sich die Hauptfigur mit seinem ehemaligen Schulfreund Harry Osborn herumschlagen, der Sohn des kurz zuvor verstorbenen Oscorp-Besitzers Norman Osborn. Der Vater hatte mit zahlreichen Experimenten versucht, seine schwere Krankheit zu überwinden.

Dazu zählen die mutierten Zitteraale und das Spinnen-Serum, das Peter Parker in Spider-Man verwandelte. Da es sich um eine Genkrankheit handelt, setzt auch Sohn Harry seine Hoffnungen auf die verschiedenen Mutationen. Er will eine Blutspende von Spider-Man, weil er glaubt, sie würde ihn vor der Krankheit bewahren. Spider-Man lehnt die Bitte ab: Darauf hin nimmt Harry ein anderes Serum und mutiert zum Green Goblin. Vereint mit Electro wendet er sich gegen Spider-Man, der Kampf kann beginnen.

Video-Trailer: The Amazing Spider Man 2 – Rise Of Electro

Actionfilm mit Köpfchen: Überzeugender Plot

Regisseur Marc Webb und die drei beteiligten Drehbuchautoren legen großen Wert auf eine tiefgründige Story. Diesen Anspruch erfüllen sie. Sie schufen auf Basis der Comics eine höchst vertrackte Figurenkonstellation und Geschichte. So beziehen sie auch die Eltern Spider-Mans mit ein. Dessen verstorbener arbeitete für Norman Osborn. Dabei entdeckte er, welch gefährlichen Experimente dieser durchführte. Das konnte er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren.

Zugleich ahnte er, dass Osborn keine Gegenmaßnahmen zulassen würde. Um seinen Sohn nicht in diese gefährliche Situation mit hineinzuziehen, verließen er und seine Mutter ihn. Geschickt positionieren die Verantwortlichen zudem Spider-Mans Freundin in der Story: Diese absolviert in dieser Zeit ein Praktikum bei Oscorp und befindet sich deshalb mitten im Geschehen. Dieser insgesamt facettenreiche Plot beweist, dass sich gute Action und eine spannende Handlung nicht ausschließen müssen.

Spektakuläre Actionszenen, hochkarätige Besetzung

Zusätzlich haben die Verantwortlichen viel Geld in die Actionszenen investiert. Das merken die Zuschauer, die qualitativ hochwertige Kampfszenen und atemberaubende Kletter- und Flugszenen Spider-Mans genießen können. Die Filmkritik lobt die Umsetzung als technisch einwandfrei und kreativ. Auch beim Personal haben die Macher bei dieser Fortsetzung „Rise of Electro“ nicht gespart. Neben Andrew Garfield und Emma Stone konnten sie weiter Superstars gewinnen, so spielt Jamie Foxx Electro und Danny DeHaan schlüpft in die Rolle des Harry Osbornes.

Gelungene Fortsetzung des ersten Teils

Achtung aufgepasst!
142 Minuten Spider-Man mit viel Action, gewitzten Dialogen und einem packenden Plot: Die Regiearbeit Marc Webbs, das Drehbuch und die schauspielerischen Leistungen finden bei der Filmkritik viel Lob. Wer den Kinostart am 17. April verpasst hat, sollte sich schnell Karten besorgen.

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Bildquelle: JStone / Shutterstock.com

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