Neues Selbstbewusstsein – Spielerfrauen von heute

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Das Bild der Spielerfrau hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert

Das Bild der Spielerfrau hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert

Früher waren sie bei Live-Übertragungen von wichtigen Länderspielen vielleicht einen kurzen Kameraschwenk wert. Heutzutage stehen sie dagegen vielfach selber im Rampenlicht. Nur wenige Dinge rund um den Fußball haben in den letzten Jahren eine ähnliche Entwicklung genommen wie die Spielerfrauen. Was aber unterscheidet die Spielerfrau der heutigen Zeit von ihren Vorgängerinnen früherer Jahrzehnte?

Die Berichterstattung abseits des Spielfelds hat sich vervielfacht

Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung des Bilds der Fußballerfrau in der Öffentlichkeit ist die allgemeine Verstärkung der Medienpräsenz im Fußballgeschehen. Durch die Übernahme einer Vielzahl von Live-Übertragungen durch private Fernsehsender wurde die Berichterstattung vor und nach dem Spiel enorm ausgeweitet. Denn ein Fußballspiel hat nur eine Halbzeitpause, in welcher Werbung geschaltet werden kann. Die Vor- und Nachberichte können dagegen häufiger durch Werbeblöcke unterbrochen werden. Auf diese Weise rückten die Personen der Fußballspieler stärker in den Vordergrund als dies bei Mannschaftssportarten für gewöhnlich der Fall ist – und damit auch ihr engeres privates Umfeld. Der Showaspekt des Profifußballs wurde neben dem sportlichen Ereignis als solchem zu einer festen Größe. Insofern rückten auch die Frauen der Spieler immer stärker in den Fokus der interessierten Öffentlichkeit.

In England sind die „WAGs“ eine feste Mediengröße

Während der Weltmeisterschaft im Jahr 2006 blieb ein großer Teil der britischen Presseleute auch während der Spiele der englischen Nationalmannschaft in auswärtigen Stadien vor Ort. Denn die Berichterstattung über die Freizeitaktivitäten der „Wifes and Girlfriends“ kurz „WAGs“ war für englische Zeitungsleser fast ebenso wichtig wie die Leistungen der Fußballer auf dem Platz. Diesen Trend hatte vor allem die Frau von David Beckham, Victoria Beckham, ins Leben gerufen. Denn als beide ein Paar wurden war sie mit der Band Spicegirls finanziell weit erfolgreicher als ihr späterer Gatte auf dem Fußballplatz obwohl dieser zu den bestbezahlten Sportlern seines Fachs zählte. Beide bildeten ein Traumpaar wie man es zuvor noch nicht gekannt hatte. In Deutschland gibt es bisher keine vergleichbare Verbindung. Nach der Trennung von Sylvie van der Vaart von ihrem Mann Rafael ist auch die Bundesliga um einiges ärmer was den Glamourfaktor betrifft. Ein Trend zeichnet sich allerdings ab. Während früher Spielerfrauen allenfalls dann für Aufregung sorgten, wenn sie als knallharter Manager für ihren Mann auftraten wie etwa Martina Effenberg, so sind die Fußballerfrauen heute bemüht, eine eigene Karriere neben der ihres Mannes zu machen.

Das Bild der Spielerfrau im Wandel der Zeit

Eine Fußballerfrau als reine Hausfrau wie in den Sechziger- und Siebzigerjahren ist heute praktisch nicht mehr vorstellbar. Zumindest zu den wichtigen Spielen reisen die Frauen heute so gut wie immer mit. Außerdem haben fast alle eigene Berufe und stehen vielfach selber und wegen eigener Leistungen im Rampenlicht. Vielleicht wird die Zukunft bringen, dass erfolgreiche Frauen sich demnächst einen hübschen Fußballer als Statussymbol angeln.

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Bildquelle: © pojoslaw – Fotolia.com

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