Mount Everest – Vom Erstauftstieg zur Touristenattraktion

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Der Mount Everest ist zur Touristenattraktion geworden

Der Mount Everest ist zur Touristenattraktion geworden

Der höchste Berg der Erde wird häufig auch als Dach der Welt bezeichnet. Er gehört zum Himalaya-Gebirge und liegt an der Grenze zu Tibet in Nepal. Die Höhe von 8848 Metern über dem Meeresspiegel weckt bei vielen Menschen den Wunsch, einmal auf dem Gipfel zu stehen.

Die Herausforderung

Die Besteigung des Berges ist schwierig und sollte nur nach gründlicher Vorbereitung durchgeführt werden. Das dort herrschende Klima lässt nur an wenigen Tagen im Jahr einen Aufstieg zu, die auch Fenstertage genannt werden. Diese gibt es im Mai und im Oktober. Die Temperatur auf dem Gipfel schwankt zwischen minus 19 Grad Celsius im Juli und minus 36 und minus 60 Grad Celsius im Januar. Kundige Bergführer sind die Sherpas. Sie erkennen frühzeitig einen Wetterumschwung und unterstützen die Touristen durch das Tragen des Gepäcks. Zudem erleichtern sie dem Bergsteiger das Erreichen des Gipfels durch Steighilfen wie Fixseile. Mehrere Lager sind am Mount Everest eingerichetet. Hier befinden sich Zelte und dringend benötigter Sauerstoff, ohne den ein Aufstieg lebensgefährliche gesundheitliche Beschwerden auslöst. Hierzu zählen neben Erfrierungen von Gliedmaßen auch die Entstehung von Wasseransammlungen im Gehirn und in der Lunge. Laut Statistik kamen mehr als 200 Menschen hier ums Leben.

Das Geschäft mit dem Mount Everest

Vor sechzig Jahren gelang es dem Engländer Edmund Hillary sowie dem Sherpa Tenzing Norgay erstmals die Erreichung des Gipfels. Seither gibt es ein regelrechtes Wettrennen unter den Bergwanderern. Doch die Expedition hat ihren Preis, denn der Staat verlangt Gebühren für die Besteigung des höchsten Berges der Welt. Die Kosten liegen zwischen 13.000 und 65.000 Dollar. Seit es immer mehr Menschen versuchen mit Unterstützung der Bergführer den Gipfel zu erreichen, gibt es ein massives Müllproblem. Leere Sauerstoffflaschen und Lebensmittelreste bleiben ebenso wie Zelte und Exkremente auf dem Berg zurück. Deshalb werden regelmäßig Expeditionen zur Müllbeseitigung durchgeführt.

Tipps für den erfolgreichen Aufstieg

Die Bergsteiger gehen bei der Ersteigung ein hohes gesundheitliches Risiko ein. Eine gründliche Vorbereitung und Gewöhnung an die dünne Luft in der Höhe kann Leben retten. Bei Auftreten von körperlichem Unwohlsein sowie Wetterumschwung ist eine Umkehr ratsam. Wer sich an die Empfehlungen der Sherpas hält, hat gute Chancen, gesund den Gipfel zu erreichen und wieder absteigen zu können. Wenn jeder Gipfelstürmer dann auch noch den selbst produzierten Müll mitnimmt, bleibt der Berg sauber.

Bildquelle: © World Images – Fotolia.com

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