Eisbär Knut: Todesursache – Warum er keine Überlebenschance hatte

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Ein schlafender Eisbär liegt auf einem kleinen Eisberg.

Tiere sind sehr grundsätzlich sehr beliebt. Und so war es auch der Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo bei den Besuchern und den Menschen weltweit. Seine Geschichte wurde von Anfang an verfolgt und ging um die gesamte Welt.

Aller Anfang ist schwer

Er wurde im Dezember 2006 im zoologischen Garten in Berlin geboren. Es war eine Sensation, denn seit 30 Jahren gab es hier keine Eisbärgeburt mehr. Leider nahm ihn seine Mutter nicht an, ebenso wie seinen Bruder, der leider schon früh verstarb. So wurde Knut von seinen Eltern getrennt und zunächst im Brutkasten, dann von einem Pfleger großgezogen. Sein Schicksal bewegte viele Menschen. Viele Besucher und auch Menschen weltweit verfolgten den Beginn seines Lebens und waren froh, dass sich der kleine Eisbär so prächtig entwickelte. Obwohl die Mutter ihn nicht angenommen hatte und der Start ins Leben alles andere als leicht war, hatte es der kleine weiße Bär dennoch geschafft sich prächtig zu entwickeln.

Ein schnelles Ende eines berühmten Lebens

Im März 2011 die schockierende Nachricht, Eisbär Knut ist tot. Die Menschen trauerten um den Bären des zoologischen Gartens in Berlin. Er war für die meisten mehr als nur ein weißer Bär, die Fans konnten dieses Unglück nicht fassen. Lange war die Todesursache unklar und es wurde viel diskutiert und untersucht. Die Meinungen gingen zunächst weit auseinander. Fest stand, dass er kurz vor seinem Tod ins Wasser gefallen war und dort starb. Aber die eigentliche Ursache war lange nicht klar. Viele waren der Meinung, er wäre durch Inzucht entstanden und hierdurch wären gesundheitliche Probleme entstanden, die zum Tode führten. Andere wiederum sprachen von Epilepsie und zu viel Stress durch Besucher, Presse und auch seine Artverwandten.

Achtung aufgepasst!

Keine Chance auf ein längeres Leben

Trotz vieler Vermutungen und auch negativer Mutmaßungen steht die Todesursache mittlerweile fest. Der nur vier Jahre alte Bär ist an einer Gehirnerkrankung gestorben. Die Hirnwasserkammern waren so weit erweitert, dass er keine Überlebenschance hatte.

Diese Erkrankung trug der Bär schon lange in sich, er hatte keine Chance. Eine Art Anfall ließ ihn ins Wasser fallen, doch auch an Land wäre er gestorben. Alle sonstigen Mutmaßungen konnten bis heute nicht belegt werden. Auch nicht, dass die Gehirnerkrankung durch Inzucht oder ähnliches hervorgerufen wurde. Dennoch, gerade bei den alljährlichen Gedenkfeieren zu seinem Todestag wird deutliche, dass die Trauer bleibt; und auch die Entrüstung, dass der beliebte Bär, der sich so schwer ins Lebens zurückgekämpft hatte und einen solch schweren Start hatte, so früh sterben musste.

Geklärte Ursache eines tragischen Todes

Noch heute ist der Bär in den Herzen der Menschen. Sein Tod war tragisch und lange ungeklärt. Doch heute steht fest, er hatte keine Chance. Ein tragisches Ende, das die Fans noch immer sehr bedauern.

Video: Eisbär Knut

Bildquelle: © Roman Tolmachev – Fotolia.com

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