12,4 Millionen Spieler: Browsergames als Alternative zwischendurch

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online gamingDie Anzahl an Browsergames steigt stetig an, viele von ihnen sind mittlerweile auch als Apps für Smartphones verfügbar. Doch was genau macht die Faszination dieser Spiele aus, die Millionen an Spieler täglich in ihren Bann ziehen?

Geringer Aufwand – großer Erfolg

Der Erfolg der Browsergames liegt darin, dass sie vergleichbar mit den Arcade-Games einfach zu erlernen sind und innerhalb kürzester Spielzeit erste Erfolge bringen. In der Regel reicht es sich ein oder zwei Mal am Tag in das Spiel einzuloggen, Aufträge zu starten und Quests zu erledigen. Der Aufwand für das Spiel beträgt dadurch am Tag oft weniger als eine Stunde.

In der letzten Zeit wurden die Spiele vermehrt mit sozialen Funktionen wie Chats ergänzt, damit auch jene Spieler angesprochen werden, die gerne Kontakt zu ihren Mitspielern hätten und sich nicht nur in Foren, sondern direkt im Spiel austauschen, können. Ein wichtiger Faktor, der für Einsteiger wichtig ist und zudem die Lust am Spiel wecken, ist die Tatsache, dass die anfänglichen Aufgaben einfach und rasch zu bewältigen sind und dadurch schnelle Erfolgserlebnisse bringen.

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Bauen, kämpfen und erobern

Browsergames gibt es zu den unterschiedlichsten Genres wie Rollen-, Strategie- und Simulationsspiel sowie zahlreiche weitere Nebenkategorien. Der Großteil der Spiele konzentriert sich allerdings auf die drei Hauptkategorien, wobei auch hier noch klar die Strategiespiele dominieren. Sie beschäftigen sich wiederum mit zwei Bereichen: dem Aufbau und dem Kampf. Der Aufbau etwa von Dörfern bzw. das Ansammeln von Ressourcen ist später wichtig um Eroberungsfeldzüge und Schlachten zu bestreiten. Damit das Spiel spannender wird, sind diese Feldzüge bzw. das Aufbauen mit Dörfern auch mit Erfolgen belohnt.

Diese Erfolge bringen wiederum Boni etwa spezielle Währungen, mit denen zusätzliche Ausrüstungen oder andere hilfreiche Gegenstände für das Spiel erworben werden können. Der Aufbau bzw. Angriffe erfolgen in der Regel in Echtzeit, was bedeutet, dass zum Bau eine gewisse Zeit die von wenigen Minuten bis oft sogar Tage oder Wochen benötigt werden. Die Bauzeit ist meist abhängig von der Ausbaustufe des jeweiligen Gebäudes. Ähnliches gilt auch für Schlachten, je weiter weg sie sind, desto länger dauert es, bis die Truppe dort ist und sie Zeit ist auch abhängig ob sich Truppen zu Fuß oder mit diversen Fortbewebungsmitteln wie Pferde oder Flugzeuge reisen.

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Keine Investition erforderlich

Browsergames sind grundsätzlich kostenfrei und es ist möglich ohne zusätzliche Investitionen das maximale Spielziel zu erreichen. Spieler, die schneller vorankommen möchten, können in In-Game-Shops zusätzliche Gegenstände oder Boni erwerben, mithilfe derer, beispielsweise Bauzeiten verkürzt, schneller Rohstoffe produziert werden oder sich Truppen schneller ans Ziel bewegen. Zum Bezahlen in den Shops ist meist eine eigene In-Game-Währung erforderlich, die gegen echtes Geld online gekauft werden kann.

Achtung aufgepasst!
Dabei wird dem Spieler das Bezahlen sehr einfach gemacht und abhängig vom jeweiligen Land, wo sich der Spieler befindet, kann etwa via PayPal oder über die Handyrechnung, neben den traditionellen Bezahlformen, wie Kreditkarte oder Überweisung bezahlt werden. Besonders forciert werden dabei jedoch Bezahlformen, die eine sofortige Gutschrift der gekauften In-Game-Währung nach sich ziehen, damit möglichst schnell die Boni erworben und eingelöst werden können.

Ein Spieler – viele Spiele

Aufgrund des geringen Zeitaufwands werden ähnlich wie bei Online Casinos Browsergames mittlerweile auf eigenen Portalen zusammengefasst zum Beispiel auf Casino Club. Der Spieler hat dadurch den Vorteil, dass er mit einem Account gleich mehrere Spiele nutzen kann. Dadurch kann die Zeit effizient genutzt werden, und während auf die Fertigstellung eines Auftrags bei einem Spiel gewartet wird, kann gleich beim anderen ein neuer erteilt werden.

Titelbild: istock.com – grivina

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